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Archäologische Fundstücke in Liechtenstein: Münzen

Denar
Taxwert CHF 0.85
Motiv Denar
Gulden
Taxwert CHF 1.00
Motiv Gulden
Pfennig
Taxwert CHF 1.30
Motiv Pfennig

Liechtenstein kann auf eine lange archäologische Tradition zurückblicken. Repräsentative Fundstücke aus zahlreichen Epochen sind unter anderem im Liechtensteinischen Landesmuseum in Vaduz ausgestellt. Drei Münzen werden nun auf Sondermarken präsentiert.

Aus dem Nachlass des 1936 verstorbenen Liechtensteiner Künstlers Egon Rheinberger stammt der in Balzers entdeckte silberne «Denar» (Wertstufe CHF 0.85) aus der Römerzeit (49-48 v.Chr.). Er zeigt auf der einen Seite einen Elefanten, der eine Schlange zertritt, sowie den Namen Caesar. Auf der anderen befinden sich priesterliche Attribute wie Axt, Schöpflöffel, Weihwassersprenger und Priesterhaube. Cäsar bezahlte mit solchen Münzen seine Soldaten im Bürgerkrieg gegen Pompeius. Der Elefant soll die Kampfkraft seiner Legionen verdeutlichen, während die Priestergeräte das Amt Cäsars als Pontifex Maximus symbolisieren. Der «Gulden» (Wertstufe CHF 1.00) und der «Pfennig» (Wertstufe CHF 1.30) gehören zu einem um 1360 vergrabenen Münzschatz mit insgesamt 26 Gold- und 2408 Silbermünzen. Dieser kam 1957 auf einer Baustelle in Vaduz ans Tageslicht. Auf dem Brakteaten, einem einseitig geprägten Silberpfennig aus Überlingen, ist ein gekrönter Löwe mit erhobenem und zurückgeschlagenem Schweif abgebildet. Die Münze stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert, ebenso wie der Fiorino d’oro, ein goldener Gulden der Republik Florenz. Auf seiner Vorderseite erkennt man die Lilie, das Stadtsymbol von Florenz, auf der Rückseite ist der Stadtheilige Johannes der Täufer zu sehen. Dieser Florentiner Goldgulden gilt als Urtyp einer der wichtigsten spätmittelalterlichen Goldmünzen.

Die von Sven Beham gestalteten Sondermarken zeigen im Hintergrund, auf Landkarten markiert, die Fundorte der Münzen. Die Wertzeichen wurden in einer Heissfolienprägung in Silber und einer mehrstufigen Hochprägung aufwendig produziert. Der Vermerk «AR» (Augmented Reality) neben der Jahreszahl verweist auf die Möglichkeit, die Marke mittels einer App zu scannen, um in der Folge die abgebildete Münze als 3D-Modell virtuell von allen Seiten betrachten zu können.

Technische Daten

Erscheinungsdatum
02. Juni 2014
Designer
Sven Beham, Ruggell
Marken Format
48 x 28 mm
Zähnung
13 1/4 x 13 1/4
Blattformat
208 x 146 mm
Druck
Offset, 4-farbig, FM Raster, Heissfolienprägung Silber, Hochprägung mehrstufig Cartor Security Printing, Meaucé la Loupe
Papier
Spezial Briefmarkenpapier PVA 102 g/m2, gummiert
Beratung und Kontakt
Nadine Nipp

Nadine Nipp

Sammlerservice

Tamara Lüthi

Tamara Lüthi

Sammlerservice

Liechtensteinischen Post AG
Philatelie Liechtenstein
Alte Zollstrasse 11
9494 Schaan
Liechtenstein

Telefon +423 399 44 66
E-Mail: philatelie@post.li

 

 

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