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4. Briefmarkenausgabe des Jahres 2015 der Philatelie Liechtenstein am 16. November 2015

Archäologische Fundstücke in Liechtenstein: Schmuck

Drei Schmuckstücke aus der Römerzeit setzen die Serie über archäologische Funde in Liechtenstein fort. Die „Gemme“ (Wertstufe CHF 0.85) aus rotem Jaspis war ursprünglich in einen Fingerring eingelassen und datiert ins erste bis zweite Jahrhundert. Experten vermuten, auf dem Stein könnte der Gott Apollo dargestellt sein. Aus 22 Karat Gold und einer Kamee aus weissem Chalzedon wurde im dritten Jahrhundert der „Fingerring“ (Wertstufe CHF 1.00) gefertigt. Sein reliefartig aufgesetzter Stein zeigt das Gesicht der Medusa. Auf der dritten Sondermarke befindet sich eine „Gemme“ (Wertstufe CHF 1.30) aus grünem Glas mit der Büste der Göttin Pallas Athene/Minerva. Diese Sondermarke ist zugleich der diesjährige Beitrag Liechtensteins zur Gemeinschaftsausgabe der SEPAC.

Fürstliche Schätze: Jacques Jordaens

Drei Gemälde des in Antwerpen geborenen Malers Jacques Jordaens (1593-1678) bilden die Fortsetzung der Serie „Fürstliche Schätze“. Jordaens gilt als einer der bedeutendsten Maler des flämischen Barock. Kraftvoll und farbenfroh ist sein Zugang im Gemälde „Die Anbetung der Hirten“ (CHF 1.00). Das in Öl auf Holz gemalte Bild zeigt Hirten, die sich neben Maria und Josef um die Krippe mit dem Jesuskind scharen. Das zweite Kunstwerk erzählt aus der Geschichte von „Meleager und Atlante“ (Wertstufe CHF 1.90). Es wurde 1618 gemalt und rund 40 Jahre später vom Künstler selbst erweitert. Jordaens ist heute auch für seine zahlreichen szenischen Bilder der Genremalerei bekannt, die sich an Sprichwörter anlehnen, wie das 165 x 235 Zentimeter grosse Bild „Wie die Alten sungen, so pfeifen die Jungen“ (CHF 1.40).

Weihnachten – Weihnachtslieder

Ihre Weihnachtsmarken widmet die Philatelie heuer vier beliebten Weihnachtsliedern: „Es ist ein Ros entsprungen“ (Wertstufe CHF 0.85) ist ein kirchliches Weihnachtslied, das aus dem 16. Jahrhundert stammt, während die Melodie von „Kommet, ihr Hirten“ (Wertstufe CHF 1.90) von Musikwissenschaftlern um das Jahr 1700 datiert wird. Mit Übersetzungen in mehr als 300 Sprachen und Dialekten gilt „Stille Nacht, heilige Nacht“ (Wertstufe CHF 1.00) als das bekannteste Weihnachtslied der Welt. Auch „Oh du Fröhliche“ (Wertstufe CHF 1.40) zählt zu den populärsten dieses Genres. Dichter der ersten Strophe war der Weimarer Johannes Daniel Falk. Er widmete 1816 den Kindern seines Waisenhauses dieses Weihnachtslied.

Chinesisches Tierkreiszeichen: Affe

Die Philatelie führt auch ihre kunstvoll gestaltete Serie über chinesische Tierkreiszeichen weiter. Ein Affe (Wertstufe CHF 1.90) ziert die neue selbstklebende Sondermarke. Das Jahr 2016 (8. Februar 2016 bis 27. Januar 2017) steht unter der Regentschaft dieses menschenähnlichen Säugetiers. Das Sujet der Sondermarke wurde wiederum in Form eines filigranen Scherenschnitts gestaltet und mittels modernster Lasertechnologie gefertigt. Der Gestalter wählte für den vier identische Wertzeichen umfassenden Sonderblock die Farbe Rot, in China Symbol für Glück. Sämtliche Aufdrucke sind in edler Goldfolienprägung angebracht. Der 4er-Bogen ist zudem in Form eines Affen ausgestanzt.

Beratung und Kontakt
Nadine Schuler

Nadine Schuler

Sammlerservice

Tamara Lüthi

Sammlerservice

Liechtensteinischen Post AG
Philatelie Liechtenstein
Alte Zollstrasse 11
9494 Schaan
Liechtenstein

Telefon +423 399 44 66
E-Mail: philatelie@post.li

 

 

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