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Gebirgsmalerei auf höchstem Niveau

Mit der Briefmarke «Gebirgsmalerei: Helmut Ditsch» präsentierte die Philatelie Liechtenstein am Montag ein erstaunliches Werk des argentinischen Künstlers Helmut Ditsch.

Mit Spannung erwarteten die zahlreichen Gäste im Barrique-Saal der Hofkellerei die Präsentation des Motivs der neuen Sonderbriefmarke. Roland Seger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Liechtensteinischen Post AG, stimmte die Besucher bereits bei seiner Begrüssung auf das Thema ein und verwies auf die grosse Rolle, die Berge für Liechtenstein schon immer gespielt haben. So freue sich die Philatelie Liechtenstein sehr, dass sie mit Helmut Ditsch einen exzellenten Künstler gewinnen konnte, der sich darüber hinaus auch als grosser Natur- und Gebirgs-Experte erweist.

Der seit 2012 in Vaduz wohnhafte freischaffende Künstler Helmut Ditsch studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Während seines dreissigjährigen Schaffens entstanden die vier Werkkomplexe Berge, Wüsten, Eis und Wasser. Ditsch lässt seine eigenen Naturerfahrungen, die er als Extrembergsteiger in Alleingängen sammelt, so unmittelbar wie möglich in seine Bilder fliessen. Von seinen Bildern zeigte sich auch LSV-Präsident Alexander Ospelt begeistert, der selbst ein Werk des Künstlers besitzt und von den intensiven Farben und der Tiefe der Bilder fasziniert ist. Helmut Ditsch fertigt seine teils wandgrossen Ölgemälde unter enormer körperlicher Verausgabung an und erwähnte, dass das 1,5 Meter grosse Gemälde des «Rappasteins», das er für diese Briefmarke angefertigt hat, eigentlich eine Ausnahme darstellt, da er normalerweise nicht so klein malt. Tatsächlich war es eine grosse Herausforderung, ein nahezu fotorealistisches Ölgemälde auf dem kleinen Format einer Briefmarke zur Geltung zu bringen, wie Stefan Erne, Bereichsleiter Philatelie, erklärte. Damit dennoch klar wird, dass es sich um ein Gemälde und nicht um eine Fotografie handelt, hat der Grafiker Hans Peter Gassner den schrittweisen Entstehungsprozess auf der Briefmarke in senkrecht angeordneten Balken von der Skizze bis zum Finish verdeutlicht. Auch Josef Quaderer, ein Freund von Helmut Ditsch, betonte die unglaubliche Detailtreue und zeigt sich von der Art und Weise, wie er Gesehenes verinnerlicht und anschliessend wiedergibt, tief beeindruckt.

Die Gäste der Briefmarken-Präsentation hatten im Anschluss ausgiebig Gelegenheit, das Originalbild aus nächster Nähe zu betrachten. Helmut Ditsch gab bereitwillig Auskunft über seine Arbeit und den Entstehungsprozess seiner Werke. Für ihn sei es eine grosse Auszeichnung, dass sein Werk auf einer Briefmarke in Liechtenstein verewigt wurde, wie er nachdrücklich betonte. Weitere Werke von Helmut Ditsch sind derzeit exklusiv im Artport an der Industriestrasse in Schaanwald ausgestellt.

Beratung und Kontakt
Nadine Nipp

Nadine Nipp

Sammlerservice

Tamara Lüthi

Tamara Lüthi

Sammlerservice

Liechtensteinischen Post AG
Philatelie Liechtenstein
Zollstrasse 58
9494 Schaan
Liechtenstein

Telefon +423 399 44 66
E-Mail: philatelie@post.li

 

 

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